Aktualisiert am 11. Juli 2022

Freiwilligenarbeit für Schutzsuchende aus der Ukraine
Die Region Maloja hat eine regionale Arbeitsgruppe zur Koordination der Aufgaben gegründet. Eine der zentralen Aufgaben der Gruppe ist die Unterstützung im Sprachbereich. Um schnell geeignete Angebote schaffen zu können, startet die Arbeitsgruppe einen Aufruf an die Bevölkerung: Gesucht werden freiwillige Helferinnen und Helfer sowie Personen mit Lehrkompetenzen.
Um das Ankommen im Engadin zu erleichtern, soll ein Angebot geschaffen werden, das Schutzsuchende und Ortsansässige zusammenbringt. Unterstützt durch freiwillige Helfer sollen ungezwungene Treffen organisiert und lokale Ansprechpartner für Alltagsfragen vermittelt werden.

Private Personen, die freiwillig helfen möchten, können sich bei Andreas Wassmer, Pfarrer in St. Moritz, über andreas.wassmer@refurmo.ch, Via Aruons 3, 7500 St. Moritz, Tel.: +41 81 836 2282, melden.

Regionaler Führungsstab für Schutzsuchende eingesetzt
Das Oberengadin bereitet sich auf die Ankunft von Schutzsuchenden aus dem Kriegsgebiet in der Ukraine vor. Für die Koordination haben die zwölf Gemeinden der Region Maloja einen regionalen Führungsstab ins Leben gerufen.
Sowohl die Schweiz als auch der Kanton Graubünden sind bereits intensiv mit der Ankunft, Unterbringung und Betreuung vieler Schutzsuchender aus der Ukraine beschäftigt. Dabei sind Bund, Kanton und Gemeinden im Verbund gefordert. Um die damit verbundenen Aufgaben auch in der Region Maloja zu bewältigen, haben die zwölf Gemeinden der Region Maloja entschieden, einen regionalen Führungsstab zur Koordination der Aufgaben und Herausforderungen zu gründen.

Informationen Regionaler Führungsstab

Die kantonalen Behörden und somit auch das Amt für Militär und Zivilschutz verfolgen die Lage in der Ukraine sehr aufmerksam. Sie stehen diesbezüglich in engem Kontakt mit den zuständigen Bundesbehörden. Es erfolgt zudem ein regelmässiger Informationsaustausch innerhalb der Dienststellen. Zunehmend erreichen den Kanton und auch die Gemeinden Anfragen von Einwohnerinnen und Einwohnern.

Nachfolgend finden Sie Antworten auf die häufigsten Anliegen und Fragen:


Flüchtlinge
Das Amt für Militär und Zivilschutz ist in engem Kontakt mit dem Amt für Migration und Zivilrecht und dem Sozialamt. Zusammen bereiten sie sich für die Aufnahme und Betreuung der durch den Bundesrat zugeteilten Flüchtlinge vor. Über allfällige Massnahmen werden wir Sie laufend informieren.

https://www.fluechtlingshilfe.ch/

https://www.gr.ch/DE/institutionen/verwaltung/djsg/afm/ukraine/hilfe/Seiten/info.aspx

https://www.ukrainehilfe-gr.ch/sammelstellen.html

Schutzräume und Zuweisungsplanung
Auf Grund der Mutationen der Wohnbevölkerung (Zuzüge, Wegzüge, Adressänderungen, Bautätigkeit, etc.) wird die Bevölkerung nicht aktiv über den aktuellen Stand der Zuweisungsplanung informiert, da dieser jeweils lediglich eine Momentaufnahme darstellt und jederzeit ändern kann. Die Ergebnisse der Zuweisung zu den Schutzräumen werden auf Antrag des Bundesamtes für Bevölkerungsschutz (BABS) hin flächendeckend bekanntgegeben. Der Kanton Graubünden hat ein ausreichendes Schutzplatzangebot für die Bündner Bevölkerung.

Kaliumiodid (Jodtabletten)
Das Konzept Kaliumiodid wurde mit dem Austausch der Jodtabletten im Jahr 2020 überarbeitet und angepasst. Die Gemeinden werden durch die Zivilschutzkompanien, ab 14 dezentralen Lagern, mit den Jodtabletten beliefert. Die Verteilung an die Bevölkerung erfolgt durch die Gemeinde. Die Umsetzung allfälliger Massnahmen erfolgt erst bei Anordnung durch den Bundesrat zur Verstärkung des Bevölkerungsschutzes.

Fragen richten Sie bitte an kfsinfo@amz.gr.ch.

Hier finden Sie weitere Informationen:

https://www.babs.admin.ch/de/publikservice/information/ukraine.html